Edgar „Egga“ Schaaaf

Über Edgar gibt es Einiges zu sagen.

Edgar ist der klassische Inbegriff eines Faulpelz. Und das sieht man auch. Als Jüngster (12 weitere Geschwister) seiner alten Herde begann er schön früh mit dem Trinken. Anstatt seine Schafpflichten zu erledigen, traf er sich mit einem Schafsmädchen einer anderen Herde … naja, Ihr wisst schon.

Doch es blieb nicht bei dem einen Schafsmädchen. Kurze Zeit später wurde er als „ewig geile Egga“ bekannt. Dem Hütehund Leopold wurde es zu bunt und verstieß dem Tunichtgut. Mit so einem wollte er nicht arbeiten.

Aufgrund seines langjährigen Alkoholmissbrauch sprach er nur sehr langsam und begann zu schielen. Daher stellte er sich immer als „Egga Schaaaf!“ vor. Eines Nachmittags fanden ihn zwei Polizisten in einer kleinen Scheune – wiedermal breit wie ein Drache – und sperrten ihn ein. Eine gutherzige Sozialarbeiterin nahm sich seiner an. Sie tat alles, um ihn wieder auf die Schafsbeine zu stellen. Er wurde ein Mitglied der Anonymer Alkoholiker Landwirtschaftsangestellter auch AALA genannt.

Nun ist es drei Jahre her und man kann sagen, er ist wie Neu. Er hat seit seiner Therapie nichts mehr getrunken, außer Wasser und naturbelassener Heutee. Er arbeitet nun in einem kleinen Landwirtschaftsunternehmen als Begleiter für verwirrte Hufentiere. Er macht sich großartig. Er hat auch eine Freundin und angeblich wird man bald kleine Schafsbeinchen trappeln hören.

Edgar wurde aus zwei verschiedenen Garnen hergestellt, aus Schachenmayr Brazilla und Catania. Seine Augen sind bestickt. Da er ein recht fransiges Fell hat, darf er nur zu Kindern über drei Jahre.

Hier einige Bilder, worauf Egga echt stolz sein kann:

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

Edgar

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